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Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Kompetenz Drucken E-Mail
Geschrieben von Josef Drobar   

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Kompetenz

 Abgeordneter des Europäischen Parlaments informiert sich in den Ecksberger Werkstätten über den Erfolg und die Weiterführung von erfolgreichem EU-Projekt. Mühldorf, Ecksberger Werkstätten

Wolfgang Kreissl-Dörfler, Spitzenkandidat der BayernSPD für das Europaparlament ist erstaunt, was sich seit seinem letzten Besuch in den Behindertenwerkstätten im Bayerisch-Oberösterreichischen Raum getan hat. Die Ecksberger Werkstätten waren Projektträger der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit „Outsourcing Automobilindustrie“. Mit den Werkstätten in Altötting, Pocking, Braunau und Ried gründeten sie WO-BAY, den Werkstättenverbund Oberösterreich-Bayern. Die Krönung der erfolgreichen Zusammenarbeit sind ein Marketingpreis und Management-Staatspreis. Ernst Fischer ist aus Braunau angereist, um zusammen mit Gottfried Kirmeier über die Entwicklung zu referieren. Die beiden Projektleiter aus Oberösterreich und Bayern machen ihre Stärke schon durch das gemeinsame Auftreten deutlich.  „Die Leistung ist beachtlich und Sie ernten zurecht die Früchte einer Förderung aus europäischen Mitteln“, lobt der Parlamentarier aus Brüssel. Franz Hartl, Bereichsleiter der Ecksberger Werkstätten, nahm das Lob stellvertretend für die WO-BAY Mitgliedswerkstätten entgegen. Dennoch macht er auf einen langwierigen Weg von der Antragsstellung bis zur Auszahlung von Fördermitteln aufmerksam. Dies hält die Werkstätten jedoch nicht davon ab, den Weg der Zusammenarbeit gemeinsam weiter zu beschreiten. 


v.L.n.R. 
Richard Fischer, Ernst Fischer, Kreissl-Doerfler montiert eine Schermaschiene, Franz Hartl

WO-BAY bine ist das nächste europäische Förderprojekt
Besonderheiten im Arbeitsbereich mit behinderten Menschen machen einen speziellen Weg der Aus- und Weiterbildung notwendig. So wurde die Dringlichkeit eines Bildungsnetzwerks „bine“ im Werkstättenverbund erkannt. Derzeit ist WO-BAY am Ausarbeiten eines europäischen Förderantrags für das neue Bildungsnetzwerk. Die Rupertiwerkstätten Altötting übernehmen dieses Mal die Projektleitung. 

Die Zusammenarbeit ist mittlerweile selbstverständlich
Klaus Licht von den Ecksberger Werkstätten sieht es als Vorteil, sich nicht nur auf die Automobilindustrie konzentriert zu haben. „Die Zusammenarbeit klappt auch in anderen Bereichen“, ergänzt Franz Hartl. „Innerhalb WO-BAY und doch über die Ländergrenzen sieht ein konkretes Beispiel so aus: Kundenanfrage zur Fertigung von Holzhütten. Wir haben Arbeitsplätze im Bereich Holzmontage. Das Problem ist, dass wir keine Holzbearbeitungsmaschinen in den Ecksberger Werkstätten haben.“ Ebenso einfach scheint die Lösung: „Wir fragen bei den WO-BAY Partnerwerkstätten an!“ So ergibt sich ein doppelter Gewinn. Die eine Werkstatt hat eine bessere Maschinenauslastung in der Schreinerei, die Holzmontage der anderen Werkstätte hat gute Arbeit und der Kunde wird aus einer Hand bedient. Wolfgang Kreissl-Dörfler studierte selbst Sozialpädagogik und leitete eine Behinderteneinrichtung. Der Europaparlamentarier ist deshalb angetan von dem Fortschritt der gemeinsamen Arbeit: „ Ihre Arbeit ist ein Imagegewinn für die Behindertenwerkstätten. Es spricht von Ihrer sozialen Kompetenz, das Projekt „Bildungsnetzwerk“ als weitere Förderung einzureichen. Ich werde wohlwollend den Fortschritt von „WO-BAY bine“ beobachten.“ 

 

v.L.n.R. 
Richard Fischer, Franz Hartl, Kreissl-Doerfler, Gottfried Kirmeier, Ernst Fischer


Die Werkstätten bieten eine neue Dienstleistung an
Franz Hartl nahm den Besuch des Europaabgeordneten zum Anlass, EIB vorzustellen. EIB sind die neuen Ecksberger Integrationsbetriebe. Diese bieten Reinigung und Wäsche, Sauberkeit und Hygiene aus einer Hand. Nun benötigen die Mitarbeiter entsprechende Arbeitsangebote. Richard Fischer, Vorsitzender im SPD-Unterbezirk und Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, als auch sein Pendant aus dem Landkreis Altötting, Günther Zellner setzen sich dafür ein, dass EIB bei den Auftragsvergaben seitens der Landkreise und öffentlicher Hand künftig berücksichtigt wird.    

Kreissl-Doerfler, 

Gottfried Kirmeier
Pressebeauftragter der Ecksberger Werkstätten
Ecksberger WerkstättenAm Industriepark 17
D- 84453 Mühldorf a.Inn
+49 (0) 8631 / 16869-31

 

 
Erfolgreicher Tag der offenen Tür beim FAB Pro.Work Ried Drucken E-Mail
Geschrieben von Helmut Simader   

Ried im Innkreis. Am 4. Februar 2009 wurden es 10 Jahre, dass FAB Pro.Work Ried offiziell eröffnet worden ist. Damals wurde der Betrieb unter dem Namen BBRZ Geschützte Werkstätte aufgenommen.

FAB Pro.Work hat dies zum Anlass genommen, um die Rieder Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür einzuladen. Viele interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten diese Gelegenheit. Sie überzeugten sich von der hohen Qualität der gefertigten Produkte genauso wie von der professionellen Betreuungsarbeit für unsere MitarbeiterInnen mit Beeinträchtigung.

Die Berichterstattung in den Printmedien wie OÖ. Nachrichten, Tips und durch den lokalen Fernsehsender Innsat TV sorgte für eine breite Resonanz in der Bevölkerung. 

Betriebsleiter Ing. Helmut Simader ist sich sicher, dass der Tag der offenen Tür das positive Bild des ISO-9001-zertifizierten Betriebes weiter gefestigt hat.

 

 
Wolfgang Kreissl-Dörfler, Mitglied des Europäischen Parlaments, besucht WO-BAY Drucken E-Mail
Geschrieben von Josef Drobar   
Wolfgang Kreissl-Dörfler, Mitglied des Europäischen Parlaments besuchte unser „INTERREG IIIa“ Projekt am 10. Mai 2004.
Nun hat er kurzfristig seinen Besuch angekündigt. Was aus dem damaligen Projekt gewachsen ist, stellen wir ihm am 12. Februar 2009 vor, siehe Anlage, PDF 

Mit freundlichen Grüßen,
Gottfried Kirmeier
Ecksberger Werkstätten,
PEP
Am Industriepark 17
D-84453 Mühldorf 
+49 (0)8631 / 16869-31
www.ecksberg.de  
 
 
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